Atlas der Weltwirtschaft 2005

Neun Weltregionen unter der Lupe: Die Wachstumsmotoren, die Nachzügler, die Hoffnungsregionen auf einen Blick im großen FORMAT-Weltwirtschaftsatlas.

Kaum war er da, ist er schon wieder weg: Der Aufschwung der Weltwirtschaft neigt sich dem Ende zu, die Wachstumskurven gehen 2005 wieder nach unten. Es ist schwer zu glauben, wenn man es vom alternden und depressiven Europa aus betrachtet: Aber 2004 war ein Rekordjahr für die Weltwirtschaft. Fünf Prozent Wachstum – man muss bis in die 70er Jahre zurückgehen, um eine derart solide Zunahme des weltweiten BIP zu finden. Angetrieben wurde dieser Boom von den großen Lokomotiven USA und China. Und ebendiese werden dafür sorgen, dass sich die Welt heuer ein bisschen langsamer dreht. Kein Kontinent wird sich dieser Abkühlung entziehen können: 4,3 Prozent Wachstum prognostiziert der IWF der Weltwirtschaft für heuer, um 6,5 Prozent soll der Welthandel wachsen, nach 10 Prozent im Vorjahr. Denn gebremst von den exorbitant hohen Rohstoffpreisen und von restriktiveren Budget- und Zinspolitiken, versuchen die USA und China derzeit, ihr Wachstum sanft einzubremsen. In ihrem Windschatten werden Japan und Westeuropa aus dem eben erst begonnenen Aufschwung fallen – aus eigener Kraft sind die alten Industriestandorte nicht in der Lage, sich aus dem Tief zu ziehen.

Die ganze STory lesen Sie im neuen FORMAT
PLUS: Westeuropa: Kein Ende der Depression
PLUS: Ostasien & China: Die Angst vor der Überhitzung
PLUS: Südasien & Indien: Dynamik trotz Flut und Trockenheit
PLUS: Nordamerika: Der Riese USA steigt auf die Bremse
PLUS: Maghreb & Middle East: Baden in Petrodollars

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