Also sprach Bill Gates

Der reichste Mann der Welt, Microsoft-Gründer Bill Gates, über den Alltag im Jahr 2010, seine Business-Visionen und sein Verhältnis zu Geld.

Wir sind noch am Anfang.“ Für Bill Gates hat das digitale Zeitalter, das er vor fast 30 Jahren selbst mitbegründet hat, gerade erst begonnen. „Seamless Computing“ ist das Schlagwort, das der Chefvisionär und Hauptaktionär des Softwareriesen Microsoft bei seinem Wien-Trip am Mittwoch predigte. Ob beim Com.sult-Beraterkongress, beim „Executive Meeting“ mit 50 führenden CEOs, in Interviews oder im Austria Center vor 1.600 Programmierern: Überall stand die Idee von der eigentlich noch bevorstehenden Revolution im Zentrum. Der Anschluss an die „digitale Dekade“ dürfe nicht verpasst werden. Der Mann, der 50 Milliarden Dollar besitzt, malt die Entwicklungen bis 2010 in freundlichen Farben:

  • Seamless Computing, also die allumfassende drahtlose Datenübertragung, würde sowohl Privatleben wie auch den Job entscheidend verändern – im positiven Sinn. „Wir sind die einzige Industrie mit exponenziellem Wachstum“, sagt Bill Gates. In zehn Jahren etwa würden Computer noch 1.000-mal leistungsfähiger sein als heute.
  • Schon in Kürze, so Gates, würden in Büros und Haushalten drahtlose Web-zugänge selbstverständlich sein, ebenso wie die ständige Vernetzung von PC, Handy und diversen Screens zuhause.
  • Besonders intensiv beschäftigt sich Gates derzeit mit dem Thema Sicherheit: Wenn Business grundsätzlich digital laufen soll, so seine These, müssen Hacker, Spamversender und Netzfälscher unschädlich gemacht werden. Insgesamt investiert Microsoft heuer 6,8 Milliarden Dollar in Forschung.

FORMAT hat die Gespräche mit Bill Gates in Wien zu einer großen Interviewstrecke zusammengefasst. Lesen Sie im neuen FORMAT, was der erfolgreichste Unternehmer der Welt zu sagen hat.

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