Syrien-Angst: Anleger flüchten in Gold und Silber

Syrien-Angst: Anleger flüchten in Gold und Silber

Gold verteuerte sich um bis zu 1,2 Prozent auf 1433,31 Dollar je Feinunze und notierte damit so hoch wie seit Mitte Mai nicht mehr. Silber folgte dem Goldpreis und kletterte um bis zu 2,5 Prozent auf ein Vier-Monats-Hoch von 25,08 Dollar.

Gold profitiere von seiner Funktion als sicherer Anlagehafen, erklärten Händler. Dabei hatte das gelbe Metall zuletzt wegen der Aussicht auf bald steigende Renditen in den USA ziemlich matt geglänzt. Vor allem Großinvestoren hatten ihre börsennotierten Goldfonds (ETFs) verkauft und damit den Preis stark gedrückt. Doch seit zwei Wochen verzeichnen die großen ETF-Fonds wieder Zuflüsse beziehungsweise kaum noch Abflüsse.

"Vielleicht werden wir demnächst ein umgedrehtes Handelsszenario sehen", sagte ein Händler. "Eines, bei dem Gold gefragt und zum Beispiel Aktien verschmäht werden."

Gold hatte vor allem darunter gelitten, dass die Spekulationen auf eine Drosselung der Wertpapierkäufe der US-Notenbank Fed die Renditen an den Rentenmärkten in die Höhe getrieben hatte. Damit war Gold, das keine Rendite in dem Sinne abwirft, für viele Anleger unattraktiv geworden.

Auch die Aktienmärkte versprachen höhere Gewinnchancen als Gold. Der Goldpreis liegt derzeit etwa 15 Prozent niedriger als zum Jahresbeginn, aber mehr als 20 Prozent über dem im Juni erreichten Drei-Jahres-Tief von 1180,71 Dollar. Die Bestände der ETF-Fonds liegen derzeit nahe einem Vier-Jahres-Tief.

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