Gold-Rausch nach dem Fall: US-Sparer reißen Händlern "American Eagle" aus den Händen

Gold-Rausch nach dem Fall: US-Sparer reißen Händlern "American Eagle" aus den Händen

"Investoren, die echtes Gold dem Papiergold vorziehen, sehen in dem Preisrückgang eine gute Kaufgelegenheit", erklärte Edmund Moy, Chefstratege bei Morgan Gold.

Der Ausstieg der Großinvestoren aus dem weltgrößten Gold-ETF-Fonds, SPDR Gold Trust, geht unvermindert weiter. Per Mittwochabend fielen die Bestände erneut um rund ein Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit April 2010.

Dagegen reißen in den USA Sparer den Händlern den "American Eagle" regelrecht aus den Händen: Allein am Montag und Dienstag wurden 77.000 Unzen Goldmünzen verkauft - mehr als im März insgesamt, als der Absatz bei 62.000 Unzen gelegen hatte.

Gold-Schnäppchenjäger

"Investoren, die echtes Gold dem Papiergold vorziehen, sehen in dem Preisrückgang eine gute Kaufgelegenheit", erklärte Edmund Moy, Chefstratege bei Morgan Gold. Händler David Beahm vom Münzhandelshaus Blanchard & Co in New Orleans berichtete von einem Kunden, der gleich eine "Monster-Box" mit 500 Gold-Unzen gekauft habe, die normalerweise an Großhändler veräußert wird, die das Gold dann Unze für Unze verkaufen. Viele US-Kleinanleger legen sich zudem den American Eagle auch als Silbermünze oder die kanadischen "Maple Leaf"-Münzen auf die hohe Kante.

Am Goldmarkt in London stabilisiert sich der Goldpreis derweil weiter. Erfahren Sie hier alles über die Goldpreisentwicklung von 1980 bis zum 15. April, als der Preis der Feinunze um 9,1 Prozent, nachgab: Eine Chronologie: Von der Goldpreis-Hausse zum stärksten Absturz seit 1983

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