Peugeot: EU winkt Staatshilfen durch

Peugeot: EU winkt Staatshilfen durch

Das erklärten drei Personen, die mit den Vorgängen vertraut sind. Damit bekäme der Staat die Erlaubnis, für Peugeot-Anleihen im Volumen von sieben Milliarden Euro zu bürgen.

Die Entscheidung dürfte einer der informierten Personen zufolge bekanntgegeben werden, bevor das Unternehmen kommende Woche seine Halbjahreszahlen meldet.

Die Verhandlungen konzentrierten sich mehr auf den Sanierungsplan von Peugeot, der auch die Schließung eines französischen Werks und die Streichung von 11.200 Stellen umfasst, und weniger auf den Umfang der Hilfen, sagte eine andere Person.

Die französische Regierung hatte Garantien für die Anleihen von Peugeots Finanztochter angeboten, um dem Hersteller günstige Kreditkosten zu sichern, die mit denen der Volkswagen AG konkurrieren können.

Drei Milliarden verbrannt

Peugeot hat vergangenesJahr in seiner Autosparte drei Milliarden Euro an Liquidität verbraucht und bemüht sich um Kostensenkungen. Derweil verzeichnet der europäische Automarkt 2013 das sechste Schrumpfungsjahr in Folge.

“Eine Entscheidung zugunsten von PSA würde der Finanzdienstleistungssparte des Konzerns den Zugang zu Refinanzierungen sichern, und das ist entscheidend”, sagte Sascha Gommel, Analyst bei der Commerzbank in Frankfurt.

Die PSA-Aktie stieg am Mittwoch um 3,5 Porzent. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits 59 Prozent zugelegt, womit die Marktkapitalisierung des Konzerns aktuell bei 3,08 Milliarden Euro liegt.

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