EZB und IWF sprechen über 300 Milliarden-Hilfspaket für Spanien

EZB und IWF sprechen über 300 Milliarden-Hilfspaket für Spanien

Die Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfonds (IWF) sprechen einem Medienbericht zufolge über die Bedingungen für ein 300 Milliarden Euro schweres Hilfspaket für Spanien. Die EZB dementiert.

"Die EZB arbeitet an einem Rahmen für ein neues Programm, um Staatsanleihen zu kaufen, und dies sieht eine strikte Aufsicht durch den IWF vor", zitierte die Zeitung "Het Financieele Dagblad" am Freitag eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Die Beteiligung des Fonds sei nötig, um Spanien strikte Vorgaben zur Ausgabenkürzungen und Wirtschaftsreformen zu machen. Der IWF werde die Auflagen für das Programm festlegen, das auf drei Jahre angesetzt werde und den Kauf von Bonds im Wert von maximal 300 Milliarden Euro vorsehe. Verhandlungsführer seien EZB-Präsident Mario Draghi, EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen sowie die IWF-Chefin Christine Lagarde und ihr Vize-Direktor David Lipton.

Die Euro-Finanzminister der Euro-Zone wollten auf ihrem Treffen in Nikosia am Freitag ebenfalls über die Bedingungen für ein mögliches Spanien-Hilfsprogramm sprechen.

Die EZB hat kurz nach publik werden, des Presseberichts, wonach sie mit dem IWF ein milliardenschweres Rettungspaket für Spanien schnürt, dementiert: "Der Bericht entbehrt jeder Grundlage. Es laufen keine Verhandlungen", sagte eine EZB-Sprecherin am Freitag. Es sei an Spanien, einen Antrag zu stellen.

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