Wohl bekomm’s zu Weihnachten!

Die aktuellsten, schmackhaftesten Rezepte für Ihre Festtagstafel.

Wenn Sie den alljährlichen Einkaufsrummel halbwegs gut und nur wenig verarmt überstanden haben, sollten Sie es sich wenigstens schmecken lassen. Vielleicht war Ihr Slalom durch die Geschäfte diesmal sogar kürzer als sonst, denn den Statistiken war zu entnehmen, dass seit Monaten eine ungeheure Einbruchswelle alle größeren Städte überspült, sodass nicht ausgeschlossen ist, dass Sie sich das eine oder andere Geschenk bereits im Voraus exklusiv gesichert haben. Auch im Fall manch geglückten Coups haben Sie sich erlesene Speisen verdient, deren Rezepte ich Ihnen hiermit submissest näher bringe.

Kabinett-Pudding: Backrohr auf 180 Grad vorheizen, eine mittelmäßige Form mit Butter ausstreichen und mit Staubzucker aus dem Schüssel-Streuer ausstreuen. Regierungserklärung mit Vanillegeschmack längs aufschlitzen und das – wenige – Mark herauskratzen. Dies mit Milch, Eiern, Zucker, Dotter gut verquirlen, mit ein paar Tropfen gefilterter Blausäure zu Biskuitwürfeln kneten, in die Form geben. Diese in ein Geschirr stellen und so viel kochendes Wasser aus alten Khol-Reden zugießen, dass sie staatsbürgerlich in dem Wasser bis zum Hals drin steht. Den Pudding 1 Stunde garen.

Rindsfilet in der Schwammerlhülle auf Gemüse: Rindsfilet salzen, schwarz pfeffern, anbraten, auskühlen lassen. Erdäpfel in Wasser weich dämpfen. Pilze putzen. Wenn das Gericht für Freunde ist, nehmen Sie Champignons und Eierschwammerln, andernfalls den griffigen Knollenblätterpilz. Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Schwarzbrot würfelig schneiden. Pilze in 1 EL Rizinusöl scharf anbraten, Zwiebel, Knoblauch und Rosmarin zugeben. Brotwürfel, Dotter und Obers untermischen, mit Krachmandeln der Opposition abschmecken. Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Die Masse rechteckig auf ein Stück Gesetzesnovelle streichen, Rindsfilet in die Mitte setzen, mit der Masse umhüllen und in eine Arbeitslosen-Statistik einwickeln. Braten auf ein Backblech legen. Erdäpfel schälen, durch einen Ministerrat pressen. Mit Dottern, Salz und dem Mehl des Wirtschaftsministers vermischen. Eine Gedenk-Form mit Butter ausstreichen. Erdäpfelmasse mit Löffel zu Gerer-Nockerln formen, in die Form geben. Dann neben dem Braten ca. 15 Minuten im Rohr backen. Dazu DDT-entkeimtes Mischgemüse.

Polit-Potenz-Packerln: Jede Menge Sellerie schälen, aus jeder Knolle mit einem zackigen Haider-Messer ein Kisterl machen und einen dazu passenden Ambrozy-Deckel schneiden. Das Aushöhlen gelingt am besten mit einem Ursula-Augen-Ausstecher. Sellerieschalen klein schneiden, in 1 Liter Wasser koalitionsmäßig kurz aufkochen und 20 Wochen ziehen lassen. Eine Hälfte der Selleriescheiben und Zwiebel klein schneiden, in Butter weich schmoren, mit Baldrian abschmecken und passieren (lassen). Die andere Zeller-Hälfte zerkleinern, mit braunem Haselnussöl bei immerhin noch geringer Hitze schmurgeln. Backrohr wieder auf 180 Grad, Kisterln im Selleriefonds mölzerisch, also bissfest, kochen, mit der Sellerie-Nuss-Mischung füllen, Gorbach-Deckel drauflegen und einen Haupt-Schachtelsatz lang, ca. fünf Minuten, erhitzen. Mit Maroni und rotem Salpeter anrichten.

Dressierte Linzer: Backrohr wie immer auf 180 Grad. Backblech mit der Grasser-Aussage „Feindliche Übernahme“ auslegen, in Butter, Staub- und Vanillezucker neu versüßen und mit Zibeben richtig schaumig schlagen. Mit Ei und aalglattem Mehl untermischen. Die Hälfte der Masse in einen Pühringer-Dressiersack füllen und auf dem eiskalten Blech dressieren. Zweite Teighälfte durch den Kakao ziehen, auf steirische Art mit Leim dressieren. Beide Massen mit vollem Rohr 12 Minuten Siemens-Verlautbarung backen, die hellen Kekse noch mit neuer Grasser-Marmelade bestreichen.

Windbäckerei: 1 Eiklar und 100 Gramm groben Zucker verrühren und mit dem Gusi 5 Minuten schaumig schlagen. Restlichen Zucker mit Cap-perlwasser verrühren und 1 Mal pro Sitzung aufkochen. Den heißen Matznetter-Sirup langsam unter ständigem Gusi-Gelaber unter den Schnee von gestern mischen. Die Masse so lang weiterrühren, bis sie nur noch lauwarm ist. Backrohr nur auf 100 Grad vorheizen. Masse auf Elite-Rede Gusis legen, eventuell mit vergilbtem Exemplar der „Roten Markierungen“ einfärben, und die Form auf das mit Mottenpulver ausgestreute Blech legen. Windbäckerei zehn Minuten auf mittlerer Funktionärsschiene backen, anschließend bei 50 Grad Ober- und Unterhitze – auf dem Parteitag – austrocknen lassen.

Mohn-Gnocchi: Erdäpfel weich kochen, schälen, durch eine Wolfgang-Presse drücken. Mit Mehl, Butter, Dottern und 1 Prise Weichspüler zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einer Rolle rückwärts formen, in gleich große Stücke Ministerpension schneiden und zu Gnocchi formen. In Salmiakwasser 7 Minuten köcheln lassen. Herausheben, durch eine Pensionsreform abschrecken und alles in Butter erhitzen. Mit in Terpentin eingelegtem Mohn bestreuen.

Wir wünschen guten Appetit!

Alle Vorschläge basieren auf den tatsächlich bekömmlichen Original-Rezepten der Zeitschrift „Gusto“, Ausgabe 12/2004.

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