Konjunktur: Berechtigter Optimismus

Die Wirtschaftsbelebung ist nicht nur Stimmungssache. Auch nüchterne Zahlen signalisieren: Es geht bergauf.

„Basiseffekt“ nennen Ökonomen jenes Phänomen, das für fröhliches Zahlenwerk nach miesen Phasen verantwortlich zeichnet: Wenn die Wirtschaft in einem Jahr stagniert oder gar schrumpft, dann reicht auch eine vergleichsweise bescheidene Erholung in der Folgeperiode für einigermaßen protzige Ergebnisse. Zwischen 2000 und 2002 hatten die Anleger nicht viel zu lachen. Doch bereits 2003 gab es in den USA ein Wirtschaftswachstum von 3,1 Prozent, wobei die Dynamik gegen Jahresende deutlich zulegte: Das dritte Quartal brachte sogar einen zweistelligen Wachstumsschub. Für heuer prognostiziert die Volkswirtschaftliche Analyse der RZB ein BIP-Wachstum von stolzen 4,3 Prozent.

In der Eurozone verläuft die Erholung vergleichsweise gemächlicher. Mit einem Plus von 0,5 Prozent im vergangenen Jahr gab es Wachstum eher in einer homöopathischen Dosis. Für heuer sind allerdings bereits 1,6 Prozent prognostiziert, man könnte auch sagen, die Wirtschaft werde dreimal so schnell wachsen wie 2003 – siehe Basiseffekt. Selbst Japan dürfte nach fast 13 Jahren aus der Krise finden. Breits um 2,3 Prozent wuchs die Wirtschaft im vergangenen Jahr, heuer werden es voraussichtlich 2,5 Prozent Wirtschaftswachstum sein.

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