Fiese Tricks

Mit geübtem Blick sind die meisten Betrügereien bei Internetauktionen zu durchschauen.

  • So verwenden Sie ebay. Profis steigen bei Auktionen günstiger aus. Einige Internetseiten helfen Anfängern, sich nicht übers Ohr hauen zu lassen.

Die Registrierung auf ebay.at dauert etwa zehn Minuten. Die Personenidentifikation findet über eine Kreditkarte oder über den Postweg statt. Wer ein Konto hat, kann in den Auktionen mitbieten.

www.asearch.de ermöglicht die Suche von hundert verschiedenen Internetauktionen gleichzeitig, um besonders günstige Angebote zu finden.

Ein Kostenkalkulator ermöglicht es, sich genau auszurechnen, welche Gebühren für den Verkäufer bei ebay anfallen. www.wortfilter.de/kostenrechner.html, www.wer-liefert-was.de oder www.restposten.de listen für Online-Händler tausende Lieferanten aus ganz Europa.

  • Nebenkosten. Ob ein ebay-Kauf tatsächlich günstig ist, hängt auch von den Versand- und Überweisungskosten ab. Manche Verkäufer benutzen die Gebühren, um ihren Verkaufserlös zu steigern. Kostengünstig sind IBAN-Überweisungen und der eingeschriebene Versand.
  • Western-Union-Masche. Sie offerieren Teures sensationell billig, drängen auf Vorkasse und Überweisung per Western Union – nur die Ware sehen die Kunden nie. Western Union bietet anonyme Konten an, die Täter lassen sich daher nicht ausforschen.
  • Sniper. Mit dem Einsatz von Software schaffen es Sniper ohne Aufwand, den letztmöglichen Bietzeitpunkt einer Auktion zu erwischen, um noch einmal zu überbieten. Der Einsatz von Software ist bei ebay-Auktionen jedoch verboten.
  • Der Pusher-Trick. Verkäufer zahlen an ebay für ihre angebotene Ware eine Grundgebühr und eine Provision, die von der Höhe des tatsächlichen Verkaufspreises abhängig ist. Einige Abzocker halten ihre Grundgebühr, die vom ersten Angebotspreis abhängig ist, niedrig, indem sie ihre Ware zu einem Euro in die Auktion stellen. Um den Preis in die Höhe zu treiben, bieten sie unter einem anderen Namen bei der eigenen Auktion selbst mit und sind mitunter in der Lage, das Höchstlimit des Käufers auszuspionieren, wenn dieser dabei die automatisierte Software von ebay, den Bietagenten, verwendet. Dort gibt der Käufer ein Höchstlimit ein; wird er überboten, so geht der Bietagent automatisch höher. Er verwendet dabei festgelegte Schritte: Zwischen 50 und 100 Euro beispielsweise bietet er immer um einen Euro mehr als das aktuelle Höchstgebot. Meist wird als Höchstgebot ein runder Betrag, etwa 100 Euro, festgelegt.

Jetzt kommen die Feinde, die Pusher, ins Spiel. Sie arbeiten mit unrunden Beträgen von x,99 Euro. Liegt etwa das aktuelle Maximalangebot bei 30 Euro, vermutet der Pusher, dass Käufer A sein Höchstlimit bei 50 Euro angesetzt hat, und bietet 49,99 Euro. Der Bietagent von Käufer A geht deshalb automatisch um einen Euro höher auf 50,99 Euro. Nun weiß der Pusher, dass das Limit höher liegen muss. Er probiert es zum Beispiel mit 99,99 Euro. Nun springt das Angebot von Käufer A auf 100 Euro, denn nur wenn das Limit erreicht ist, kann der Bietagent auch um einen Cent überbieten. Der Pusher weiß nun, dass Käufer A das Limit erreicht hat, und wartet genüsslich auf das Ende der Auktion.
Gegenstrategie: unrunde Beträge als Limit setzen.

Avaaz sammelt nicht nur online Millionen von Unterschriften, sondern begleitet seine Kampagnen oft mit öffentlichen Aktionen. In vielen Fällen, gerade bei globalen Anliegen, ist das von Erfolg gekrönt.
 

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