Österreichs Touristiker können sich über einen erfolgreichen Sommer freuen

Österreichs Touristiker können sich über einen erfolgreichen Sommer freuen

Mit Ende des Sommers blickt Österreichs Tourismusbranche auf eine erfolgreiche Saison zurück: Sowohl in- als auch ausländische Gäste zieht es vermehrt in die heimischen Berge und Seen. Schon jetzt kamen fast so viele Urlauber in die Alpenrepublik wie im Gesamtjahr 2006.

In den Monaten von Jänner bis August wurde bei den Ankünften von Touristen in Österreich laut Angaben der Statistik Austria ein neuer Höchstwert erreicht: Die Zahl der Gäste stieg um 4,7 Prozent auf 29,83 Millionen, damit wurde bereits vier Monate vor Ende des Kalenderjahres beinahe der Gesamtjahreswert 2006 (30,14 Millionen) erreicht. Sowohl inländische (+4,9 Prozent; 27,50 Mio.) als auch ausländische Gäste (+4,6 Prozent; 80,07 Mio.) machen nun mehr Urlaub in der Alpenrepublik. Gestiegen ist zudem die Zahl der Nächtigungen um 4,7 Prozent auf 107,56 Millionen. Die ausländischen Gäste verbringen um 4,9 Prozent mehr Nächte in Österreich, die inländischen Gäste um 4,3 Prozent. Im Gesamtjahr 2015 waren 39,4 Millionen Gäste nach Österreich gekommen, die insgesamt 135,2 Millionen Nächte hierzulande verbrachten.

Beliebt ist Österreich dabei nicht nur als Winter- sondern zunehmend auch als Sommerdestination: Für die bisherige Sommersaison 2016 (Mai bis August) meldet die Statistik Austria 54,12 Millionen Nächtigungen, was einem Zuwachs von 4,1 Prozent gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres entspricht. Vor allem Inländer (plus 4,8 Prozent) verbrachten ihre Sommernächte lieber in den heimischen Bergen als in krisengeschüttelten Destinationen wie Ägypten und der Türkei, die Nächtigungen ausländischer Gäste stiegen aber ebenfalls: Um 3,8 Prozent auf 38,02 Millionen.

Der wichtigste Sommermonat August (auf diesen entfallen etwas mehr als ein Viertel der Sommernächtigungen) schloss mit 19,74 Millionen Nächtigungen ab, um 4,6 Prozent mehr als noch im August des Vorjahres; damit wurde der seit August 1994 (19,79 Millionen) höchste Wert erreicht.

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