CFO-Report: Was Finanzchefs 2016 Sorgen macht

CFO-Report: Was Finanzchefs 2016 Sorgen macht
CFO-Report: Was Finanzchefs 2016 Sorgen macht

Österreichs CFOs planen heuer Mitarbeiter einzustellen, zwei Bereiche machen ihnen laut einer Umfrage des Headhunters Robert Half aber Sorgen.

Mehr als zwei Drittel der Finanzchefs wollen im ersten Halbjahr neue Mitarbeiter einstellen – der Wettbewerb um die besten Mitarbeiter bleibt daher herausfordernd. Fast jeder fünfte österreichische Finanzverantwortliche (19 %) sieht im Fachkräftemangel die größte Sorge für das Jahr 2016. Nur um die wirtschaftliche Entwicklung in der Alpenrepublik sorgen sich noch mehr CFOs (38 %).

Diese Befürchtungen haben Auswirkungen auf die Arbeitsleistung: Eine große Mehrheit der Finanzchefs gibt an, dass ihre Entscheidungsfähigkeit und auch die Unternehmensleistung darunter leiden. Das ergab die aktuelle Arbeitsmarktstudie des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half, an der 100 CFOs in Österreich teilnahmen.

Neben den Bedenken über fehlende Fachkräfte und die Wirtschaftsentwicklung, machen sich 15 % der österreichischen Finanzverantwortlichen auch über die IT- und Datensicherheit Sorgen, 12 % über wachsende Geschäftsausgaben. Jeder Zehnte sieht die Veränderung von regulatorischen und Compliance-Vorgaben als kritischen Punkt für die nächsten zwölf Monate.

Unternehmensleistung und Entscheidungsfähigkeit beeinflusst

Die Themen, die den Finanzchefs Sorgen bereiten, prägen auch die Arbeitsleistung. So geben 89 % der CFOs an, dass sich diese Punkte erheblich oder merklich sowohl auf ihre Entscheidungsfähigkeit als auch auf die Unternehmensleistung auswirken. Fast genauso viele (85 %) sehen außerdem die Produktivität beeinträchtigt.

„Die Finanzabteilungen erleben eine Rollenveränderung hin zum Business-Partner, der auf Augenhöhe mit der Unternehmensführung das Unternehmenswachstum gezielt unterstützt. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung das Finanz- und Rechnungswesen nachhaltig“, so Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands bei Robert Half. „Die CFOs sollten ein Auge darauf haben, welche Kompetenzen und Spezialisierungen benötigt werden und dafür sorgen, dass das bestehende Personal ausgebildet und fehlende Fachkenntnisse durch neue Mitarbeiter ins Unternehmen kommen. Da die Finanzchefs insgesamt mit einem Unternehmenswachstum rechnen, ist es umso wichtiger, die passenden Mitarbeiter im Unternehmen zu haben und zu halten.“

Top-Priorität: Das Unternehmenswachstum fördern

Obwohl die Finanzverantwortlichen den Fachkräftemangel als zweitgrößte Sorge für 2016 betrachten, gehört es nicht zu ihrem obersten Ziel, Mitarbeiter zu halten oder einzustellen. Die Förderung des Unternehmenswachstum (59 %), die Kostensenkung und Effizienzsteigerung (51 %) sowie der Ausbau des Eigenkapitalanteils (43 %) zählen bei den Finanzchefs zu den Top 3-Prioritäten für das laufende Jahr.

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