Diese acht Filmroboter könnten bald schon Realität werden

Diese acht Filmroboter könnten bald schon Realität werden

Film-Bösewicht Megatron: Laut Experten noch im 21. Jahrhundert umsetzbar.

Schon heute unterstützen uns Roboter im Haushalt, im Büro und in der Fabrik - ein Massenphänomen sind sie dennoch noch nicht. Forscher haben nun analysiert, welche Film-Roboter tatsächlich bald in die Realität umgesetzt werden könnten. Und stellen dabei fest, dass die Zukunft nicht lange auf sich warten lässt.

Die Roboter haben eigentlich schon längst Einzug in unser Leben und unsere Arbeit gehalten: Durch "Smart Home"-Lösungen putzen Staubsaugerroboter den Boden und Lampen schalten sich ein, wenn jemand das Zimmer betritt. In intelligenten Fabriken koordinieren sich die Industrieroboter und bestellen selbständig Ersatzteile, wenn sie gewartet werden müssen. Diverse Automobilkonzerne experimentieren mit selbstfahrenden Autos. Und im Büroalltag wird immer mehr Routinearbeit an Software ausgelagert, die diese schneller und genauer erledigen kann als jeder Mensch. Doch was wurde eigentlich aus der Vision des humanoiden Roboters, der wie ein Mensch aussieht, denkt und handelt? Diese Vision des mechanischen alter Egos, die ihren Ursprung in der jüdischen Legende des Golem hat und auch heute noch fixer Bestandteil von Filmen wie Matrix, Transformers oder Star Wars ist?

Gemeinsam mit Experten von der TU München und der Freien Universität Berlin hat das auf IT-Management und Systemüberwachung spezialisierte Unternehmen Solarwinds analysiert, welche Filmroboter schon heute oder zumindest in naher Zukunft in die Praxis umgesetzt werden könnten - den Fokus legten die Forscher dabei besonders auf Bösewichte wie den von Arnold Schwarzenegger gespielten T-800 aus "Der Terminator", den sonnenbrilletragenden "Agent Smith" aus den "Matrix"-Filmen oder Megatron, der Riesen-Roboter aus dem "Transformers"-Franchise.

Vision aus "2001" ist 2016 schon möglich

Den Experten zufolge rauben die Film-Bösewichte dem Laien zwar den Atem - in der Realität ist Vieles davon jedoch schon heute oder in naher Zukunft umsetzbar, wie Claus Lenz von der Technischen Universität München sagt: Bei kontinuierlicher Forschung seien Roboter in unserem Alltag bereits in 20-30 Jahren allgegenwärtig - wobei nicht alle davon wie Menschen aussehen werden.

Schon im Jahr 2016 wäre es den Experten zufolge möglich, einen Rechner im Stil des "HAL 9000" zu bauen, wie er in Stanley Kubricks Film und im gleichnamigen Roman von Arthur C. Clarke "2001: Odysee im Weltraum" vorkommt - also zwar 15 Jahre später als von Clarke ursprünglich prognostiziert, aber noch immer überraschend früh. Interessantes Detail am Rande: Dreht man die Buchstaben des Wortes "HAL" im Alphabet jeweils einen Buchstaben weiter, so kommt man auf die Abkürzung "IBM". Der IT-Konzern selbst hat mit "Watson" einen Supercomputer entwickelt, der beeindruckende Leistungen vollbringt: Unter anderem soll er künftig Drohnen mit künstlicher Intelligenz ausstatten.

Roy Batty, der Bösewicht aus dem Film "Blade Runner" mit Harrison Ford, wird laut Film-Drehbuch am 8. Jänner 2016 erschaffen - die Forscher erwarten, dass ein derartiger Androide bis zum Jahr 2050 entwickelt wird. Und auch für die extrem dystopische Vision des "Megatron" (siehe Bild oben) aus den "Transformers"-Filmen halten sie eine Umsetzung noch im 21. Jahrhundert für möglich.

Nachfolgend die Fact Sheets zu den analysierten Film-Robotern. Klicken Sie auf das Bild, um es in höherer Auflösung herunterzuladen.

Agent Smith (Matrix Trilogie)

Darth Vader (Star Wars)

HAL 9000 (2001: Odyssee im Weltraum)

Megatron (Transformers)

Roy Batty (Blade Runner)

T-800 (Terminator)

T-1000 (Terminator 2)

Ultron (Avengers: Age of Ultron)

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